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Dienstag, 26. Januar 2010

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Kommentare

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TilmanHaerdle

Es ist einfach immer eine Sache der Erwartungshaltung. Wer diese weckt und nicht erfüllt, darf zu Recht kritisiert werden. Mit ein Grund dafür, wieso sich manche Sterneköche genau diesem Druck entziehen und sich über ein bodenständigeres Restaurant neu definieren. Daher: Kritik muss sein, die Messlatte liegt da, wo der Anbieter sie definiert.

Matthias

Du bist nicht zu heikel. In einem solchen Lokal kannst du das erwarten und musst ganz sicher keine Abstriche machen!

Cigarman_ch

Das ist so eine Sache. Der Schweizer GaultMillau ist seriös und grundsätzlich kann man sich auf die Bewertungen abstützen. In den Restaurants & Hotels - wie auch in anderen Branchen - arbeiten Menschen und Menschen machen Fehler. Klar, es darf und sollte nicht passieren. Immerhin wurden im beschriebenen Fall die Fehler korrigiert. Das ist doch etwas. Was ich wichtig finde ist, dass die Mängel dem Gastgeber kommuniziert werden, damit er sie verbessern kann. Schön ist, wenn Du dem Wirt eine zweite Chance gibst.

Stefan

Sehe ich genauso. Und die Kommunikation mit dem Gastgeber wäre wirklich wichtig - feedback! Woher soll die Küche und Restaurantleitung denn erfahren, wenn die Gäste unzufrieden waren, wenn nicht vom Gast. Vom Kritiker allein, der alle Jahre vielleicht mal kommt? Oder erst, wenn keine Gäste mehr erscheinen?
Ich tue mir allerdings selbst schwer, Kritik bei (berechtigten, versteht sich) Nichtgefallen von Essen oder Service zu äussern. Und ob der Kellner mit ausbleibendem Trinkgeld dann die richtigen Schlüsse über seine Dienstleistung zieht, oder nur den Gast verflucht, ist auch fraglich.

Aber zurück zu Daniels Anmerkungen - du bist nicht zu streng! Ich bin häufiger enttäuscht als positiv überrascht in Restaurants, und wenn ich jedesmal denken muss - das hätte ich besser gekocht, mit besseren Weinen & Musik und bezahlbarer obendrein etc. - sprich - ein schlechtes Geschäft gemacht zu haben, dann stimmt was nicht.

Trotzdem schulden wir den Maitres und ihrem Personal Respekt und die zweite Chance...

Daniel Ebneter

Ja, sofort Feedback zu geben wäre wohl das Richtige.

Aber wer sagt schon "nicht so", wenn beim Abräumen die obligate Frage fällt: "Hat's geschmeckt?" (oder gut Schweizerisch "Isch's rächt gsi?").

Meine Erfahrung ist, dass das Servierpersonal auf differenziertere Antworten oft erstaunlich gleichgültig reagiert.

Und die Köche selbst sind an einer Diskussion meist erst recht nicht interessiert, zumindest nicht mitten in der Gaststube.

Dabei könnten sie die Chance packen.

2ni

Häufig ist es auch so, dass je besser der Koch ist, desto mehr ist er eingeschnappt wenn man seine Küche nicht mag :(
Es sind Details, die Du erwähnst, aber das zentrale ist, dass sie erst korrigiert wurden, als Du darauf hingewiesen hast.
Bei einem solchen Lokal darf sowas einfach nicht passieren. Das "Auf Wiedersehen" ist für mich jedes mal ein "Wow, das ist aber nett".
Der Wow-Effekt bleibt somit in Deinem Fall weg und man erinnert sich dann in Zukunft weniger an das Restaurant. Solange das Resti genügeng Gäste hat, kann es sich dies leisten...

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