Wo wir grad bei der Weltwoche sind, noch ein Stichwort: bonum iter. Der "Gute Reise"-Blog von Manfred Messmer ist als Experiment deklariert - was von fairer Selbsteinschätzung zeugt, aber nach zehn Jahren Blogosphäre nicht unbedingt nötig gewesen wäre.
Nun ist die Idee,
jemanden vier Wochen lang erster Klasse im Zickzack durch Europa zu
schicken, ja nett.
Aber wieso denn unter http://bonumiter.blogspot.com? Und ohne RSS-Feed auf der Startseite bei der Weltwoche? Viele Beiträge wären besser nur getwittert, andere driften langfädig ins Lehrerhafte ab.
Manfred Messmer ist doch ein alter, erfolgreicher Hase in der Blogosphäre, und auch Andreas Thut versteht sein Handwerk. Darum erstaunt mich doch ein bisschen, wie das aufgezogen wurde.
Oder übersehe ich etwas?
Danke für die Erwähnung. Wie auch immer: die einen machen es so und die anderen so. Ich mach's nur aus Spass und Unterhaltung, dieses Blog von diesem Monat. Und wegen der Herausforderung, jeden Tag was zu schreiben, mal mit oder ohne Oberlehrer, die sind übrigens wieder schwer in Mode:-))
Was Twitter angelangt - kann man durchaus so sehen, ich habe festgestellt, dass die Leser das mit den Tweets nicht so recht begreifen.
Also bleiben Sie dran.
Gruss aus La Rochelle
Kommentiert von: M.M. | Montag, 20. Juli 2009 um 17:37 Uhr
Danke für Ihren Kommentar, Herr Messmer.
Falls Sie mit dem Oberlehrer auf mich gezielt haben, ging der Schuss daneben. Sie tun und lassen, was sie wollen - mir soll's Recht sein.
Dennoch bin ich der Ansicht, dass Sie mit bonum iter im Moment genau zwischen den Stühlen landen. Auf der einen Seite sitzen die, die's nicht begreifen. Und auf der anderer die, die drauskommen - und sich darüber wundern, dass gerade mit der Weltwoche im Rücken kein professionelleres Produkt herausgeschaut hat. Damit wären nämlich auch die Neulinge und Zweifler besser abzuholen gewesen.
Also bleiben Sie dran.
Kommentiert von: Daniel Ebneter | Montag, 03. August 2009 um 10:57 Uhr