Der Fotograf Mark Menjivar reist noch bis im Herbst durch die USA und blickt in Kühlschränke, die sich manchmal als Spiegelbilder ihrer Besitzer, manchmal als schiere Abgründe erweisen. Seine Fotoserie "You Are What You Eat" soll zum Denken anregen darüber, wie wir zu uns, zu unserem Körper und zu uns anvertrauten Menschen schauen.
Der Kühlschrank, obwohl oftmals mit anderen geteilt, ist letztlich doch etwas sehr Privates. Ab und an soll es vorgekommen sein, dass jemand lieber nackt posiert hätte als seine frostigen Vorräte ablichten zu lassen. Wie das bei uns ausschaut, wollte ich mit einer kleinen Aktion bei Twitter rausfinden.
Und siehe da, einige haben's gewagt:
Es gab aber natürlich auch den anderen Fall: Einer meinte, seine Frau würde glatt die Scheidung einreichen, wenn er die Tür des Kühlschranks für die breite Öffentlichkeit öffnen würde - Privatsphäre ist eben nicht gleich Privatsphäre.
Weitere Bilder sind willkommen! Einfach einen Tweet mit dem Hashtag #fridgepics an mich absetzen oder per Kommentar mitteilen, wo das Foto zu finden ist - am besten auf Twitpic oder flickr.
Nun, wenn man die Fotos anonym einreichen könnte, hätten vielleicht ein paar mehr mitgemacht. ;-)
Den Titel "Du bist was Du isst" finde ich zwar plakativ, jedoch bei unserem Kühlschrank dies anhand einer Momentaufnahme zu beurteilen, wäre wahrscheinlich nicht so aufschlussreich. Der Fotograf Mark Menjivar nimmt sicher auch gerne extreme Beispiele für seine Serie.
Kommentiert von: @dworni | Sonntag, 24. Mai 2009 um 17:38 Uhr