Der Hirschen in Küssnacht ist nicht in seiner besten Phase - soviel kann ich nach drei Wochen militärischem Zwangsaufenthalt sagen.
Der Küche fehlt’s deutlich an Konstanz - wir haben von der total versalzenen Suppe bis zu sehr feinem Wildgeschnetzeltem oder würzigen Schweinsfiletmedaillons mit Jägersauce alles erlebt. An sich schade - die Menükarte liest sich durchaus kreativ, und das Ambiente in der Zunftstube stimmt.
Leider ist das Servicepersonal bis auf eine einzige (Walliser) Ausnahme entweder mürrisch, anzüglich-aufsässig oder zumindest launisch. Die Lounge -sie wäre an sich ein schöner Ort - bevölkern vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund. Ob das wohl das Zielpublikum ist? Am späteren Abend zecht gerne auch das Personal mit den Gästen mit - ein absolutes No-go in gut geführten Betrieben.
Wer im Hirschen übernachten will, sollte unbedingt ein renoviertes Zimmer verlangen. Unseres im dritten Stock hatte Absteige-Niveau - uraltes Mobiliar, fleckiger Teppich, zu kurzer Duschvorhang.
Aus dem Hirschen lässt sich mehr machen. Hoffentlich merkt’s der Wirt, bevor es zu spät ist. Die Konkurrenz in Küssnacht schläft nämlich überhaupt nicht!




In der Tat, das kann ich nur bestätigen - war Anfang dieses Jahres ebenfalls zwecks grünen Zwangsferien dort einquartiert und teile Deine Einschätzung.
Im Engel (http://www.engel-kuessnacht.ch/) waren Essen und Service auf einem sehr hohen Stand.
Kommentiert von: gis | Donnerstag, 27. November 2008 um 12:00 Uhr